Sandkastenabdeckung oder doch Sonnensegel? Sonnenschutzvarianten für den Außenbereich.

28. Mai 2019

Vom Sonnenschirm bis zur Sandkastenabdeckung – beim Thema Sonnenschutz gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um zarte Kinderhaut vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen. Wo Eltern ganz konventionell mit Sonnenmilch, schützender Kleidung und Hüten vorbeugen können, stehen Erziehungseinrichtungen vor der herausfordernden Aufgabe externe Schutzmaßnahmen zu treffen, die den Nachwuchs vor Sonnenbrand und Überhitzung verschonen. Doch welche Beschattungsmöglichkeiten gibt es überhaupt für Kindergärten, KiTas und Co.? Wir haben uns schlau gemacht!

Sonnenschutzmöglichkeiten für den Außenbereich

  • Sonnenschirme
  • Sonnensegel
  • Sandkastenabdeckungen mit Sonnenschutzfunktion
  • Pavillons/Zelte
  • Markisen
  • Häuschen (Baumhaus, Weidenhäuschen)
  • künstlerische Sonnenschutzelemente (z.B. lebensgroßes Holzblatt)
  • natürliche Elemente (hohe Büsche und Bäume)

Der gute, alte Sonnenschirm

Sonnenschirme sind wahrscheinlich die günstigste Lösung um Kinder beim Spielen vor Überhitzung und Sonnenbrand zu schützen. Dazu sind sie äußerst flexibel und können je nach Bedarf im Außenbereich umgestellt und eingesetzt werden. Allerdings gilt dies nur für handelsübliche Modelle, die eher im heimischen Garten ihren Platz haben. Denn damit mehr als eine Handvoll Kinder unter dem Schirm Platz finden, muss dieser eine gewisse Größe aufweisen. Ein nicht fixierter Standfuß ist dabei für große Modelle eher ungünstig, da diese gerade bei Wind umfallen können. Besonders große Schirme sollten deshalb im Boden verankert sein. Ein hoher UV-Schutz empfiehlt sich.

Sonnensegel – die flexible Lösung

Für großflächigen Sonnenschutz eignet sich ein Sonnensegel, zum Beispiel über Sandkästen oder gar ganzen Spielplätzen. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle – ganz individuell an den jeweiligen Außenbereich anpassbar. Erziehungseinrichtungen können zwischen feststehenden und flexiblen, an den Sonnenstand anpassbare Lösungen wählen. Ein fest installiertes Sonnensegel ist äußerst pflegeleicht und kann das ganze Jahr über genutzt werden. Flexible Varianten lassen sich manuell ausziehen – über einen Seilzug mit Gummiwinde – oder auch elektrisch bedienen. Sonnensegel sind meist aus sehr robustem Material gefertigt, das nicht nur Schatten spendet, sondern auch vor Wind und Wetter schützt. Das Material sollte einen sehr hohen Lichtschutzfaktor aufweisen, denn nur so sind Kinder vor der gefährlichen UV-Strahlung geschützt. Bei Montage gilt es zu beachten, dass die Luft unter dem Segel gut zirkulieren kann, sonst droht ein Hitzestau.

2-in-1: Sandkastenabdeckung mit Sonnenschutzfunktion

Eine weitere Sonnenschutzmöglichkeit, die sich in erster Linie auf den Sandkastenbereich beschränkt ist die Sandkastenabdeckung: eine clevere Kombilösung aus Abdeckung und Sonnenschutz. Der Clou: Die Konstruktion besteht aus vier, um den Sandkasten angeordneten Stahlpfosten, an welchen sich das Sonnenschutznetz über elastische Griffbügel einfach hoch und runterziehen lässt. Das Netz bietet auf diese Weise tagsüber Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung und nachts, im abgesenkten Zustand, vor Verunreinigung durch Tiersekrete und Laub – ein bedenkenloses Spielen ist so jederzeit möglich. Wir von eibe können Sandkasten-Kombischutzlösungen für Sie in vielen Formen und Größen anfertigen.

Pavillons und Markisen

Markisen sind gerade auf Terrassen eine gute Lösung und können auch Innenbereiche vor Überhitzung schützen. Sie lassen sich ausziehen und an den Sonnenstand anpassen. Allerdings sind die meisten Markisen am Gebäude montiert. Für freie Flächen im Gartenbereich kann dafür eine Standmarkise genutzt werden – wobei ein Sonnensegel für diesen Zweck oft die elegantere Lösung ist.
Pavillons oder Zelte eignen sich als temporärer Sonnenschutz, lassen sich aber nicht fest installieren. Dafür bedarf es schon Lösungen aus Holz, die zwar sehr gut vor Sonne schützen und schön aussehen, allerdings nicht so flexibel planbar und einsetzbar sind, wie Sandkastenabdeckung oder Sonnensegel. Dazu ist eine solche Variante mit anderen Spielgeräten eher schlecht zu kombinieren, kann aber durchaus als eigenständiger Aufenthaltsraum für Gruppenaktivitäten im Freien sinnvoll sein.

Häuschen, natürliche und künstlerische Elemente

Elemente, wie Baumhäuser, kleine Hütten oder Häuschen aus Weidengeflecht können genauso gut vor der Sonne schützen. Allerdings handelt es sich dabei eher um punktuelle Lösungen, die selbst eher „Spielgerät“ sind. Zur großflächigen Abschirmung von intensiver Sonneneinstrahlung eignen sich diese Varianten also eher nicht. Genauso verhält es sich mit künstlerischen Elementen. Ein lebensgroßes Blatt aus Holz ist zwar ein schönes Deko-Element, schützt aber wiederum nur eine bestimmte Stelle, bei einem bestimmten Sonnenstand vor Hitze und Strahlung. Ein großer Baum mit einer dichten Baumkrone ist noch eher als Sonnenschutz für einen größeren Bereich sinnvoll. Allerdings ist man auch hier an einen Standort gebunden. Dazu hat nicht jeder Außenbereich Büsche und Bäume in der notwendigen Größe zu bieten. Diese Sonnenschutz-Varianten sehen also sehr schön aus. Sonnensegel, Sandkastenabdeckung und Co. sind aber deutlich flexibler und sicherer.

Fazit: Sandkastenabdeckung oder Sonnensegel? Lassen Sie sich beraten!

Welche Sonnenschutzmöglichkeit die richtige für das jeweilige Außengelände von Kindergarten, KiTa und Co. darstellt, lässt sich am einfachsten über eine professionelle Beratung ermitteln. Unsere eibe-Fachberater sehen schnell, welche Variante für einen bestimmten Außenbereich am sinnvollsten erscheint und spielende Kinder optimal vor der Sonne schützt. Dazu unterstützen wir Sie von der Planung über die Montage bis hin zu Wartung.

Bild: pixdeluxe / Signature Kollektion / istockphoto.com

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